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Das Allgäu-Museum in Kempten

Das Allgäu-Museum in Kempten, das sich im um das Jahr 1700 erbauten Kornhaus befindet, bietet auf sechs Etagen spannende Einblicke in die Geschichte des Allgäus und seiner Bewohner. Kulturell und geschichtlich interessierte Besucher können hier Kunstwerke besichtigen, an unterhaltsamen Führungen teilnehmen und die Entwicklung des Allgäus vom Mittelalter bis zur Gegenwart kennenlernen.

Ein Besuch des Allgäu-Museums in Kempten ist geschichtlich und kulturell interessierten Allgäu-Urlaubern unbedingt zu empfehlen. Innerhalb eines sehr schönen Ambientes bietet das Museum, das sich im um 1700 unter Rupert von Bodman erbauten barocken Kornhaus befindet, die Möglichkeit, viel Interessantes über die Geschichte des Allgäus und seiner Bewohner zu erfahren. Man wird hier eingeladen, sich auf den sechs Etagen des Museums auf eine spannende Zeitreise einzulassen, und sowohl die schlechten als auch glanzvollen Epochen des Allgäus kennenzulernen. Auf die Besucher warten zahlreiche Kunstwerke und Ausstellungsgegenstände sowie interaktive Stationen, die auf unterhaltsame Weise viel Wissenswertes vermitteln. Auch für Kinder und Jugendliche, die bei einem anstehenden Museumsbesuch oft aufstöhnen, weil sie ihn für langweilig halten, ist das Allgäu-Museum interessant. Sie folgen hier einem eigenen Kinderpfad, der verschiedene Attraktionen bereithält. So können die jungen Gäste des Museums hier u.a. Allgäuer Redensarten entdecken, ein Kind aus dem Mittelalter füttern oder ein Kunst-Puzzle machen.

Bei einem Rundgang durch das Allgäu-Museum lernen die Besucher zunächst die ereignisreiche Geschichte der Allgäu-Metropole Kempten kennen, die noch heute durch das jahrhundertelange Nebenher von Reichsstadt und Fürstabtei den Charakter einer Doppelstadt aufweist. Zahlreiche Ausstellungsgegenstände wie farbenprächtige Fayencen, Trachtenhauben, Almabtriebsschmuck bis hin zu gotischen Kronleuchtern geben hier kurze Einblicke in das mittelalterliche Leben sowohl der einfachen Bevölkerung als auch von Fürstäbten und Patriziern. Eine Abteilung wirft ein besonderes Augenmerk auf die städtische Bevölkerung Kemptens im 19. Jahrhundert und stellt Kleidung, Möbel und für diese Zeit charakteristische Utensilien näher vor. Eine andere Abteilung beleuchtet das Leben der Landbevölkerung, das im Wesentlichen aus Arbeit und christlicher Andacht bestand. Hier können die Besucher landwirtschaftliche Maschinen und Werkzeuge sowie sakrale Gegenstände bestaunen. Besonders sehenswert ist die Jahreskrippe des Ludwig Weiß, die Anfang des 19. Jahrhunderts entstand. Unter dem Motto „Zeit ist Geld“ werden in einer weiteren Ausstellung historische Zeitmesser, Goldwaagen, Geldtruhen, Münzen u.v.m. gezeigt. Auch ein im 17. Jahrhundert vergrabener Goldschatz kann hier angeschaut werden. In einem separaten Kunstgewölbe befinden sich viele Werke Allgäuer Maler, die einen guter Überblick über die Allgäuer Kunst vom 18. bis 20. Jahrhundert geben.

Das Allgäu-Museum in Kempten ist ganzjährig von dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Für das leibliche Wohl der Besucher wird im Café Arte bestens gesorgt, in dem auf Kulturgäste auch interessante Kunst- und Regionalliteratur sowie ein Souvenirshop warten. Jeden Sonntag um 14 Uhr, sowie nach Vereinbarung, finden Führungen durch das Allgäu-Museum statt. Unter anderem werden diese zu folgenden Themen angeboten: „Das Allgäu Museum – die ganze Vielfalt der Allgäuer Kultur“, „Religion, Volksglaube und Aberglaube im Mittelalter“, „Biedermeier – Zeit des Friedens und der Romantik“ und „Handwerk in alter Zeit – von Beinringlern, Haftelmachern und Fingerhütern“. Buchungen lassen sich unter der Telefonnummer 0831 / 2525 – 369 vornehmen. Dort erhalten Sie auch detaillierte Infos zu den Führungen.

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